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Über mich

Das Nähen ist eine Berufung für mich. Bereits mit neun Jahren habe ich das erste Stück genäht: Ein Kissenbezug für meine Schwester, die damals noch ein Baby war.

Nach der Schule begann ich eine dreijährige Schneiderlehre. Nach dem Erwerb des Gesellenbriefes arbeitete ich in meinem Ausbildungsbetrieb als Musternäherin. Dann bestand ich die Aufnahmeprüfung an einer Hochschule für angewandte Kunst und absolvierte ein vierjähriges Studium zur diplom Modedesignerin. Danach machte ich mich in Cham in der Oberpfalz selbstständig. Hier ist nach wie vor der Sitz meines Geschäftes.

Mein Studium:

1. Semester

“Experimente mit reißfestem und wetterbeständigem Papier”

 

Die Inspiration hierzu war das Innenleben von Maschinen, Verschlüsse, Oberfläche und mechanischen Teilen. Eine Fläche die zur Abdeckung von z.B. Autos und Möbeln verwendet wird. Durch das Experimentieren mit diesem Material ist ein mechanisches Objekt entstanden.

2. Semester

“Strick”

 

Die Aufgabe im zweiten Semester war “Fleece und Gestrick” miteinander zu kombinieren, wobei das Fleece überwiegen sollte. Meine Idee dazu war es, eine Form zu finden, die ich an Strickbahnen anbringen konnte. Die Einzelform, welche ich “Bäumchen” nenne, ist leicht gefüllt um eine gewisse Stabilität und Gewicht zu erhalten. An Strickbahnen angebracht sind die einzelnen Elemente drehbar, so entstehen mehrere Möglichkeiten der Wandelbarkeit.

3. Semester

“Kimono & Co”

 

Das Ziel dieses Semesters war, Asiatische und Europäische Aspekte in der Kleidung zu verbinden. Hierzu habe ich mich von den Gewändern des japanischen Theaters inspirieren lassen. Mein Ziel war es, ein Kämpfermodell zu machen, da viele Kampfsportarten aus Japan kommen. So entstand die Verbindung mit Boxanzügen.

4. Semester

"Motorrad”

 

In Zusammenarbeit mir einer bekannten Motorradfirma sollten neue Ideen für Motorradbekleidung entwickelt werden. Dabei habe ich mich mit dem Flügel des Vogels auseinandergesetzt und es auf mein Modell übertragen.

Zugvögel

Vogelgruppen legen gemeinsam weite Strecken zurück. Scheinbar schwerelos lassen sich Kraniche gemeinsam durch die Lüfte treiben. Mit aktivem Flügelschlag erreichen sie bis zu 50 Stundenkilometer.

Die Motorräder der Biker sind zwar viel schneller, aber das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit ist wie das Fliegen. Besonders Tourenfahrer legen gemeinsam große Strecken zurück. Sie schätzen das gemeinschafliche Reisen in großen Gruppen...wie die Zugvögel.

Die Feder, der Flügel und der Bewegungsablauf beim Fliegen des Vogels sind die Grundlage der formal gestalterischen Überlegungen und führten zu neuen funktionalen Lösungen.

5. Semester

“Klassik”

 

7. Semester

“Anatomie”

 

Im siebten Semester wurde das Thema, in Zusammenarbeit mit den Textildesignern selbst gewählt. Unter der Semesterarbeit “Anatomie und Körperwelten” mit Konstanze Goelden, entstand eine provokative sowie unterhaltsame Kollektion mit Drucken aus dem Körperinneren des Menschen.

Diplom

Diplom

 
 

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